dAS Autohaus Barth aus Amt Wachsenburg – das mit Abstand schlechteste Autohaus

Wir haben gedacht, dass wir im Autohaus Barth in Amt Wachsenburg endlich unsere Basis für unser neues Wohnmobil gefunden hätten. Aber da haben wir die Planung ohne das Autohaus Barth gemacht. Hier wurden wir richtig verarscht und über den Tisch gezogen. Und das war auf den ersten Blick gar nicht ersichtlich! Das Autohaus Barth sieht auf den ersten Blick richtig gut und seriös aus. Das Erwachen kam erst später.

Die Verpackung stimmt nicht…

Ok – wir hätten schon stutzig werden sollen, als wir das erste Mal Kontakt mit dem Autohaus Barth hatten. Die Beschreibung bei Mobile.de stimmte nämlich nicht. Die Höhe und auch die Ausstattung war falsch angegeben. Dem Verkäufer und dem Inhaber war das erstmal egal. Natürlich waren „die Anderen“ Schuld. Man hätte ja nur die Fahrzeug ID eingegeben und den Rest macht der PC automatisch. Das mag zwar bei den Konfigurationen stimme, aber nicht bei der Headline / Überschrift und den Highlights. Das war einfach der Fehler des Mitarbeiters. Das ich hierfür extra 600km gefahren bin, hat den Herrn Barth und dem Verkäufer nicht interessiert. Entschuldigung – Fehlanzeige!

Generell muss man hier auch erwähnen, dass meiner Meinung nach der Inhaber Herr Barth dem typischen Bild eines Autoverkäufers recht gut entspricht. Man hört ja gelegentlich von „schmierigen Typen“, die „sich gerne rausreden“, oft „un konkret“ sind und man eigentlich immer „ein komisches Gefühl“ hat.

Warum wir dann trotzdem hier später gekauft haben? Gute Frage. Aber vielleicht war da bei uns unser Zeitdruck und der Mangel an Alternativen. Im nachhinein hätten wir auf unser Bauchgefühl hören sollen. Aber damals hatten wir uns ja gedacht, wenn das Auto mit der versprochenen Garantie passt, dann haben wir ja mit dem Autohaus nichts mehr zu tun… Das bei diesem Autohaus nicht viel Wert auf das einhalten von Versprechungen gelegt wird, haben wir erst später leidvoll erfahren.

Autohaus Barth und die Zusagen

Schließlich hatte das Autohaus Barth uns zugesagt, dass das Auto einen unabhängigen Check bekommt, TÜV und ASU neu und auch eine große Inspektion gemacht wird. Also alles klar (theoretisch) für unseren Start mit unserem neuen Wohnmobil. Falsch gedacht…

Die erste Zusage war der Termin der Abholung. Wir hatten den Kaufvertrag im Dezember unterschrieben und sollten das Auto ab dem 10.01.2020 abholen können. Schließlich brauchte das Autohaus Barth ja noch etwas Zeit für die Inspektion, TÜV etc. Wir haben dann für uns den 20.1. eingeplant – also genug Puffer dachten wir. Zu diesem Zeitpunkt sind wir dann von der Slowakei Richtung Erfurt gefahren und dann ging der Horror mit dem Autohaus los… 

Termin kann nicht eingehalten werden

Das Auto war nicht fertig. Es hat laut Aussage des Mitarbeiters keinen ASU und demnach kein TÜV bekommen und muss noch repariert werden. Die Glühkerzen wären fest und man bräuchte Spezialwerkzeug, um diese zu lösen. Stellt sich natürlich die Frage, warum das erst jetzt aufgefallen ist???

Wir haben dann täglich mit dem Autohaus telefoniert und uns wurde dann am Mittwoch mitgeteilt, dass das Autohaus nun „richtig Geld in die Hand nimmt“ und die Motorsteuerung tauscht, damit das Problem endlich gelöst wird und das Auto ASU und TÜV bekommt. Ebenso wurde uns mitgeteilt, dass man ja „gute Kontakte“ zum Prüfer hätte und man „Wege findet“, dass wir zum Wochenende das Auto mit den nötigen Papieren zulassen könnten. Spätestens hier hätten alle Alarmglocken leuten müssen. Schließlich hat der Mitarbeiter hier telefonisch einen Betrug angedeutet. (Welcher natürlich im nachhinein vehement bestritten wurde)

Am Donnerstag gegen Abend haben wir dann die Info bekommen, dass das Auto fertig ist und wir am Freitag die Papiere zum Zulassen abholen können. Allerdings sollten wir das Auto erst am Samstag dann holen, weil der Werkstattmeister noch das Auto „ausgiebig testen“ wolle. Die Frage stellt sich hier natürlich auch: wenn es fertig ist, was will er dann noch testen? Glaubt er selber nicht an das, was er gemacht hat??

Am Freitag bei der Abholung der Papiere wurde uns dann auch mitgeteilt, dass die Motorsteuerung gar nicht mehr getauscht wurde. Die Glühkerzen hätten ausgereicht…?!?!? Ok, wir mussten das glauben. Samstag Vormittag haben wir dann das Auto abgeholt und waren trotzdem voller positiver Hoffnung.

Der Schrecken geht los

Direkt 3 Tage nach der Abholung hatten wir dann das erste Mal einen Leistungsverlust und das Aufleuchten der Motorcheck-Leuchte. Bei der Motorsteuerung stimmte etwas nicht. Ich habe dann beim Autohaus angerufen und nachgefragt – hier wurde ich Telefonisch von Herrn Winkler abgewimmelt. Schließlich haben wir als Gewerbe-Kunde keine Garantie… Natürlich könnte sich die Werkstatt das mal angucken, aber…. (lag auch nicht gerade auf unserer Strecke und nochmals dahin wollten wir auch nicht unbedingt).

Vertrag nicht eingehalten vom Autohaus Barth

 Ich habe auf alle Fälle mal einen Werkstattbericht angefordert, mit den Tätigkeiten, die ausgeführt wurden. und siehe da: die vertraglich vereinbarte große Inspektion wurde gar nicht durchgeführt! Die Filter und der Zahnriemen nicht getauscht. Und die nun bei uns auftretenden Probleme deuteten auch darauf hin, dass ds Auto gar nicht richtig repariert wurde! Auch ein Telefonat mit dem Autohaus war eher destruktiv. Herr Barth wollte natürlich keinen Fehler einräumen und tat das erst, als ich dies durch Gesprächsprotokolle nachweisen konnte. Problemlösung und Kundenorientierung sind wohl Fremdwörter für ihn. Kunden für „dumm verkaufen“ und „über das Ohr hauen“ wahrscheinlch beliebtere Eigenschaften.

Ein weitere Schock kam dann bei der Kontrolle der TÜV und ASU Papiere. Hier hatten wir wirklich einen Stempel vom Dienstag als Datum drin. Zu diesem Zeitpunkt stand aber das Auto noch unfertig in der Werkstatt und sollte ja sogar noch die Motorsteuerung gewechselt bekommen um die ASU Richtlinien zu erfüllen. Hier wird natürlich von Herrn Barth massiv abgestritten, dass es hier „Unstimmigkeiten“ oder „Absprachen“ mit dem Prüfer gibt. Aber wie kann das denn sein? Entweder hat uns das Autohaus hier die ganze Zeit bewusst belogen (Auto nicht fertig wegen ASU, Motorsteuerung etc) oder der DEKRA Mitarbeiter hat hier „wegen der guten Kontakte“ mal etwas bescheinigt, ohne richtig zu prüfen. Wir werden hier auf alle Fälle auch bei der DEKRA nochmal eine Stellungnahme anfordern…

Herr Barth und seine Problemlösung

Wie egal Herrn Barth der Kunde ist, durfte ich dann bei mehreren Telefonaten erfahren. Unhöflich, uneinsichtig und immer alle Verantwortung abstreiten – das kann er. Seine einfache Lösung: fahren Sie doch einfach die 1200 km zu meiner Werkstatt und dann reparieren wir das Auto und erledigen auch die große Inspektion. Für uns würde das Kosten ohne Ende bedeuten – interessiert ihn nicht. Das ER durch die Nichterfüllung des Kaufvertrages Folgekosten verursacht hat und wir dies ja auch erst nachträglich feststellen konnten, da wir das Werkstattprotokoll nicht bei der Abholung ausgehändigt bekommen haben, interessiert ihn nicht.

Und so fühlt es sich nun für uns an: Wir sind abgezockt und belogen worden. Zusagen – egal ob telefonisch oder schriftlich – wurden nicht eingehalten. Das Auto hat Probleme mit der Motorsteuerung und wir sitzen auf den Folgekosten. Wir werden jetzt prüfen, ob wir rechtlich wegen der Nichterfüllung des Kaufvertrages das Autohaus Barth hier auf Schadenersatz verklagen können. Wir werden euch dann darüber berichten.

Eins können wir definitv sagen: NIE WIEDER AUOTHAUS BARTH – und das können wir auch nun jedem potentiellen Kunden des Autohauses empfehlen.